Galerie Boa constrictor longicauda zero

Boa constrictor longicauda Zeros™

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Boa c. longicauda Zeros™ Nachzuchten

 


6. Juli 2011: Der endgültige Beweis, dass es sich bei den Zeros™ um eine genetisch determinierte Abweichung handelt, ist erbracht!

Zeros™ Nachzucht 2011! Mit der Wiederholung des Zuchterfolges von 2010 ist nun endgültig und zweifelsfrei bewiesen, dass es sich bei der Zeros™ Variante um eine genetische Veranlagung handelt, die vererblich ist.


 

Zur Geschichte der Zeros™:

Bei der Geburt unserer Boa c. longicauda Nachzuchten am 13. Juli 2010 erlebten wir eine dicke Überraschung:

Im Wurf fanden sich drei gleich aussehende Exemplare, die eine völlig andere Färbung und Zeichnung aufwiesen als der Rest des Geleges. Die anderen Tiere waren absolut normal aussehende, putzmuntere kleine Longicauda Babys wie man sie kennt.

Irgendwelche Temperaturfehler bei der Haltung des Muttertieres sind auszuschließen. Boa Babys mit einer "Temperatur-Fehlzeichnung" sehen im übrigen auch völlig anders aus.

Was ist dann die Ursache für diese Abweichung?

Wir haben dieses mal bei der Verpaarung der Elterntiere zwei Blutlinien zusammengeführt, die vorher noch nie miteinander in Berührung gekommen sind. Bei dem Vater handelt es sich um dieses schwarz-weiße (anerythristische) Männchen... 

... und bei der Mutter um ein Exemplar von außergewöhnlichem Aussehen und seltener Schönheit, wie auf diesem Foto deutlich zu erkennen ist:

Beide Elternteile tragen eine genetische Besonderheit in sich, die durch die Verpaarung bei einigen der Nachzuchten in Form einer aberranten Zeichnung und Färbung zum Ausdruck gekommen ist. Es gibt mittlerweile unwiderlegbare Fakten die beweisen, dass es sich hier um eine genetische und damit vererbliche Abweichung handelt.

Es ist an dieser Stelle anzumerken, dass die Zeros™ (und auch die anderen, normal gefärbten und gezeichneten Exemplare dieses Wurfes) 100% heterozygot (spalterbig) für Anerythrismus sind. Das heißt, wenn diese Tiere später erfolgreich miteinander verpaart werden sollten, würde der daraus resultierende Wurf gemäß der Mendelschen Vererbungslehre 25% schwarz-weiße Longicaudas enthalten.

Auch anerythristische Zeros™ werden möglich sein!

Nun zur Optik der Zeros™:

Die Babys weisen keinerlei Sattelflecken- und/oder Lateralfleckenzeichnung auf. Deshalb kam uns spontan der Name "Zero" (=Null) in den Sinn.

Dorsal zieht sich am Übergang zum lateralen Bereich links und rechts ein schmaler Strich vom Kopfende bis zum Schwanz. Der dorsale Bereich zeigt eine etwas andere Färbung als der laterale. Bei einem Exemplar hat der dorsale Bereich einen schwachen Gelbstich.

Interessant ist auch der Schwanz, der eine wunderschöne goldbraune Färbung mit einer dunklen Einstreuung zeigt.

 

Boa c. longicauda - possible het für Zeros™ + Zeros™ Weibchen

 

Nicht nur die ZerosTM sind atemberaubend, sondern auch die Hets für ZerosTM, da wir bei der damaligen Verpaarung das schönste verwendet haben, das wir jemals in unserem Longicauda Bestand hatten.

 

 

Wie wir inzwischen feststellen konnten, bieten die Zeros™ eine breite Palette unterschiedlicher Färbungen. Silber, hellgelb, oranger Schwanz - alles ist vertreten. Hier sehen Sie die dunkle Variante. Wir hoffen, erstmals in 2014 Zeros™ Nachzuchten anbieten zu können.



Äußerst bemerkenswert und attraktiv ist zudem die Kopfzeichnung. Der hellgelbe Bereich an der Oberseite des Kopfes zwischen den Augen und der Schnauze ist allen 3 Tieren zu eigen. Es ist zu erwarten, dass im weiteren Verlauf der farblichen Entwicklung dieser helle Bereich einen starken Kontrast zur übrigen Färbung bilden wird.

Zudem fällt jetzt, nachdem die Entwicklung der Tiere fortschreitet auf, dass die Augen die selbe silbergraue Färbung aufweisen wie der Körper.

In der Ausgabe Nr. 44 (2010) des Reptilienmagazins Draco vom Natur und Tier Verlag ist ein ausführlicher Bericht über die Zeros™ mit exklusiven Fotos erschienen, in denen die speziellen Charakteristika dieser Boas besonders schön zu sehen sind.

Es darf im übrigen nicht vergessen werden, dass es sich bei diesen Tieren um reinrassige Boa c. longicauda handelt. Es ist bekannt, dass bei kaum einer anderen Boa constrictor Unterart eine derart dramatische Umfärbung stattfindet, wie bei den Langschwanzboas. Man kann also erwarten, dass die Zeros™ ihr Potential erst noch so richtig ausschöpfen werden, obwohl sie jetzt schon phantastisch aussehen.

Werden die Stöckls jetzt Züchter von Farbmorphen?

Auch bei reinrassigen Boa constrictor können Farb- und Zeichnungsmutationen auftreten. Das beste Beispiel hierfür sind die sogenannten "Leopardboas" von Hansjörg Winner. Gegen diese haben wir auch noch nie was gesagt, im Gegenteil, wir haben sie sogar in einem unserer Bücher vorgestellt.

Fazit: Wir werden bestimmt nicht hergehen und unsere Zeros™ mit irgendwelchen Mischlingsmutanten verpaaren um immer neue Varianten zu erschaffen, aber: wir werden auch nicht hergehen und sie im Klo runterspülen, nur weil sie anders aussehen.

Rechtliches:

Besondere Tiere erfordern nach unserer Meinung besondere Maßnahmen. Wir haben deshalb einen Fachanwalt für Markenschutz beauftragt, beim europäischen Harmonisierungsamt für den Binnenmarkt (Marken, Muster und Modelle) mit Sitz in Alicante/Spanien den Namen "Zeros" als Markennamen europaweit schützen zu lassen.

(Das kostete, nebenbei bemerkt, einen Batzen Geld, den wir nicht ausgegeben hätten, wenn wir nicht überzeugt wären, dass die Veranlagung genetisch bedingt ist.)

Vater der Zeros™

Damit dürfen europaweit nur die aberranten Longicaudas aus unserer Zucht als Zeros™ bezeichnet werden. Der Markenschutz schützt uns und auch unsere Kunden vor den in der "Boa Szene" häufig anzutreffenden Fakes, die meistens nach Vorstellung einer neuen Boa - Variante wie Pilze aus dem Boden schießen. Der Markenschutz führt weiterhin zu einer lang anhaltenden Wertbeständigkeit dieser Zucht, da der Namensmissbrauch problemlos bekämpft werden kann und auch wird.

 

 

Boa c. longicauda Zeros™ Variante - Kopfstudie -

 

Die Entwicklung der Zeros™ verschlägt mittlerweile nicht nur uns den Atem, sondern auch den Leuten die diese Tiere bei uns sehen. Wir sind schon sehr gespannt, wie das weitergeht. Übrigens gibt der Videoclip nicht einmal die wahre Pracht dieser Tiere wieder.